Ostsee im Dezember 2020

Ostseeküste bei Niendorf

Weihnachten rückt näher, ab Mitte nächster Woche gibt es wieder einen harten Lockdown – es ist eine seltsame Zeit. Nachdem wir gefühlt wochenlang nicht mehr richtig herausgekommen sind, haben wir es an diesem Wochenende endlich mal wieder ans Meer geschafft. Diesmal war es die Ostsee bei Niendorf. Der Tag war ziemlich trüb, doch am späten Nachmittag schaffte es die Sonne doch, ein wenig durch die dichte Wolkendecke zu dringen und der Landschaft zeitweilig einen für die Jahreszeit ungewohnt warmen Farbton zu geben.

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Herbst/Winter 2020

Landschaftsaufnahme bei mir zu Hause

Leider ist seit Mitte/Ende November das Wetter bei uns so richtig mies, so dass man kaum vor die Tür gehen mag. So hält sich die Motivation, mit der Kamera vor die Tür zu gehen, doch in Grenzen, obwohl ich eigentlich sehr motiviert bin, neue Fotos zu machen. Zwei neue Objektive für meine Canon RP wollen ausprobiert werden, das RF 35mm f/1.8 IS STM und das ganz neue RF 50mm f/1.8 STM. Gerade von dem letzten erhoffe ich mir viel, gibt es doch mit ihm endlich ein wirklich kleines Objektiv für die Canon-R-Serie. Das RF 50mm ist fast so klein wie ein Pancake-Objektiv und damit wird die EOS RP dann auch wirklich kompakt.

So hoffe ich, dass es bald mal wieder ein Zusammentreffen von akzeptablem Wetter und entsprechender Zeit meinerseits gibt, so dass ich endlich wieder fotografieren gehen kann.

Bis dahin zeige ich hier noch ein paar Fotos meines letzten Spaziergangs aus dem November.

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Ostseeküste – Oktober 2020

Ostseeküste bei Heiligenhafen

Mitte Oktober hatten wir – bevor es dann im November wieder in den Corona-Lockdown ging – noch einmal die Möglichkeit, ein Wochenende in Heiligenhafen an der Ostsee zu verbringen. Und auch, wenn es schwer fiel, ich habe es am Sonntag tatsächlich geschafft, früh genug aufzustehen, um zum Sonnenaufgang mit Graufilter Langzeitbelichtungen aufzunehmen. Doch schon am Samstag hatte ich bei einem ausgiebigen Spaziergang am Strand entlang die Kamera dabei und konnte so zum einen schon ein paar Fotos machen und zum anderen schon einmal die richtigen Stellen für den nächsten Morgen auskundschaften. Die Küste bei Heiligenhafen ist eine der schönsten an der Ostsee, wie ich finde. Hier kommen ein paar Ergebnisse.

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Mit dem 7artisans 35mm f/1.2 unterwegs in Hamburg

Hamburger Hafen

Ich laufe ja schon länger, wenn ich möglichst leichtes Equipment haben möchte, mit einer Fujifilm X-E2 durch die Gegend. Diese habe ich mittlerweile durch die etwas zeitgemäßere X-E3 ersetzt, die sogar noch etwas kleiner geworden ist als ihre Vorgängerin. Darauf habe ich meistens dann das 27mm f/2.8 von Fujifilm, das für street photography bestens geeignet ist.

Ich habe aber auch gern immer wieder eines meiner alten Pentacon- oder Zeiss-Objektive mit M42-Anschluss per Adapter an der Kamera. Ich liebe es sehr, wenn ich beim Fotografieren die wichtigsten Dinge ganz manuell einstellen kann und so genieße ich die Entschleunigung beim Fotografieren, wenn ich ganz klassisch am Blendenring drehe und unmittelbar die Auswirkungen auf Belichtung und Schärfentiefe im Sucher sehe. Auch das manuelle Fokussieren ist mit diesen Objektiven eine Freude.

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Mohn – Mai 2020

Mohnblume im Feld

Heute Abend konnte ich wieder einmal meine Lieblingsblumen fotografieren: Mohnblumen. Das passte gut, denn ich wollte endlich einmal einen Beitrag zum „Wochenthema“ bei kwerfeldein beisteuern und hatte mich deshalb nach Blumen umgesehen. Man kann mir sicher vorhalten, dass es ein wenig eintönig ist, jedes Jahr wieder irgendwie ähnliche Fotos von irgendwie ähnlichen Mohnblumen zu präsentieren. Aber ich werde ihrer einfach nie überdrüssig.

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Blütenstrukturen mit dem 100mm Macro

Tulpe s/w

Wenn es mit dem rausgehen nicht so klappt – siehe letzter Artikel – kann man seiner Fotoleidenschaft natürlich auch zuhause in der Küche nachgehen. Gestern habe ich mir wieder einmal mein 100er Macro geschnappt und bin auf den Tulpenstrauß losgegangen. Kurz zuvor – beim Abendessen – war ich wieder einmal von den feinen Linien auf den Blütenblättern der Tulpen fasziniert und so kam ich überhaupt auf die Idee – ich wollte schauen, ob ich diese wunderbare Zeichnung in den Blütenblättern auf ein Foto bannen kann.

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Nachts mit Kamera, Taschenlampe und Blitz im Wald

Heute bin ich abends in der Dunkelheit noch einmal losgezogen. Und zwar in den Wald. Weshalb sollte jemand so etwas tun und was hat das ganze dann auch noch in einem Fotoblog verloren? Hintergrund war, dass ich für ein Fotoprojekt, welches ich mit meinem Töchterlein plane, ein bisschen auskundschaften und ausprobieren wollte. Bäume im Wald mit dem entfesselten Blitz von hinten beleuchten – darum soll es gehen – funktioniert das überhaupt?

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Abendlicht im Sommer

Ich arbeite in der IT und das kann manchmal ganz schön stressig oder anstrengend oder auch beides sein. Die Fotografie hilft mir sehr dabei, nach einem langen Arbeitstag wieder runter zu kommen, meine Umgebung noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive wahrzunehmen und den Kopf leer zu räumen.

Welch ein Glück, dass ich nur vor die Haustür treten muss, um quasi sofort mitten in der Natur zu sein. Und so sind es gerade die Sommerabende, an denen es noch lange genug Licht zum fotografieren gibt, die mich mit der Kamera in der Hand hinausrufen.

Lensflares im Gegenlicht
Lensflares im Gegenlicht – eigentlich eine unerwünschte optische Schwäche des Objektivs, allerdings finde ich solche Unzulänglichkeiten gerade besonders reizvoll…
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Im Mohnfeld

Manchmal habe ich ein Konzept von einem Bild im Kopf, zuerst eher diffus und noch sehr unkonkret, was die Umsetzung angeht. Irgendwann ist es dann soweit gereift, dass ich mich daran wage. Manchmal kommt aber auch der Zufall dazu und aus dem überlegten Konzept wird etwas ganz anderes, als ursprünglich gedacht.

Am Pfingstwochenende waren wir in Mecklenburg und auf der Fahrt zu unserem Ziel kamen wir an einem ganzen Feld voller Mohnblumen vorbei. Ich glaube, ich habe hier schon geschrieben, wie sehr es mir Mohnblumen angetan haben. Nun ein ganzes Feld davon vor mir zu haben, das war schon ein besonders Erlebnis. Rot, soweit das Auge reicht. Also – schnell die Kamera gezückt, das Töchterchen ins Feld komplimentiert und los ging es mit dem Fotografieren. Doch dann fiel mir recht schnell mein Bild im Kopf wieder ein.

„Kannst Du erkennen, wie bunt die Welt ist?“
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Gerstenfelder

Jedes Jahr, wenn der Sommer näher kommt, freue ich mich aufs Neue über die wogenden Gerstenfelder. Die langen Grannen wirken dann oft wie ein weiches Fell und ich möchte gern mit den Händen über dieses Fell streichen.

Gerste
Gerstenfeld aus kurzer Distanz

Leider klappt das dann irgendwie nicht so gut, wenn man dann direkt am Feldrand steht. Aus kurzer Distanz verschwindet der „Felleffekt“ leider einfach wieder. Dennoch liebe ich es immer wieder , Gerstenfelder zu fotografieren.

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