2021 – irgendwie kein richtiges Foto-Jahr

Mir war ja klar, dass ich schon seit längerer Zeit nichts mehr auf diesen Seiten gepostet habe. Dass es seit meinem letzten Eintrag allerdings schon fast ein Jahr her ist, hat mich dann aber schon überrascht. Zum Glück bin ich niemandem verpflichtet und kann hier so oft und so selten posten, wie es mir gefällt. Aber für die Zukunft habe ich mir schon vorgenommen, mal wieder etwas häufiger die aktuellsten Ergebnisse meiner Fotoausflüge zu zeigen. In diesem Beitrag erkläre ich, warum hier so lange nichts passiert ist und zeige wenigstens ein paar Fotos, die in diesem Jahr entstanden sind.

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Warum in die Ferne schweifen…

Manchmal ist es so eine Sache mit dem Fotografieren. Irgendwie strebt man ja auf dem Wege der Verbesserung der eigenen fotografischen Fähigkeiten hin zu immer ausgefeilteren, immer perfekteren und immer spektakuläreren Bildern. Wenn man seine Ergebnisse in sozialen Medien präsentiert, kommt dort noch hinzu, dass natürlich die knalligen, plakativen Motive und Bilder oft „erfolgreicher“ sind. Nun kann man sicher trefflich darüber streiten, ob viele Likes auf Instagram etwas erstrebenswertes sind und ob sie überhaupt etwas über die Qualität der so „bewerteten“ Fotos aussagen. Und doch kann zumindest ich mich nicht komplett davon frei machen, auch auf die Anzahl der erzielten Likes zu schielen, wenn ich neue Fotos hochgeladen habe – und manchmal auch enttäuscht darüber zu sein.

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Ostsee im Dezember 2020

Ostseeküste bei Niendorf

Weihnachten rückt näher, ab Mitte nächster Woche gibt es wieder einen harten Lockdown – es ist eine seltsame Zeit. Nachdem wir gefühlt wochenlang nicht mehr richtig herausgekommen sind, haben wir es an diesem Wochenende endlich mal wieder ans Meer geschafft. Diesmal war es die Ostsee bei Niendorf. Der Tag war ziemlich trüb, doch am späten Nachmittag schaffte es die Sonne doch, ein wenig durch die dichte Wolkendecke zu dringen und der Landschaft zeitweilig einen für die Jahreszeit ungewohnt warmen Farbton zu geben.

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Herbst/Winter 2020

Landschaftsaufnahme bei mir zu Hause

Leider ist seit Mitte/Ende November das Wetter bei uns so richtig mies, so dass man kaum vor die Tür gehen mag. So hält sich die Motivation, mit der Kamera vor die Tür zu gehen, doch in Grenzen, obwohl ich eigentlich sehr motiviert bin, neue Fotos zu machen. Zwei neue Objektive für meine Canon RP wollen ausprobiert werden, das RF 35mm f/1.8 IS STM und das ganz neue RF 50mm f/1.8 STM. Gerade von dem letzten erhoffe ich mir viel, gibt es doch mit ihm endlich ein wirklich kleines Objektiv für die Canon-R-Serie. Das RF 50mm ist fast so klein wie ein Pancake-Objektiv und damit wird die EOS RP dann auch wirklich kompakt.

So hoffe ich, dass es bald mal wieder ein Zusammentreffen von akzeptablem Wetter und entsprechender Zeit meinerseits gibt, so dass ich endlich wieder fotografieren gehen kann.

Bis dahin zeige ich hier noch ein paar Fotos meines letzten Spaziergangs aus dem November.

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Ostseeküste – Oktober 2020

Ostseeküste bei Heiligenhafen

Mitte Oktober hatten wir – bevor es dann im November wieder in den Corona-Lockdown ging – noch einmal die Möglichkeit, ein Wochenende in Heiligenhafen an der Ostsee zu verbringen. Und auch, wenn es schwer fiel, ich habe es am Sonntag tatsächlich geschafft, früh genug aufzustehen, um zum Sonnenaufgang mit Graufilter Langzeitbelichtungen aufzunehmen. Doch schon am Samstag hatte ich bei einem ausgiebigen Spaziergang am Strand entlang die Kamera dabei und konnte so zum einen schon ein paar Fotos machen und zum anderen schon einmal die richtigen Stellen für den nächsten Morgen auskundschaften. Die Küste bei Heiligenhafen ist eine der schönsten an der Ostsee, wie ich finde. Hier kommen ein paar Ergebnisse.

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Mit dem 7artisans 35mm f/1.2 unterwegs in Hamburg

Hamburger Hafen

Ich laufe ja schon länger, wenn ich möglichst leichtes Equipment haben möchte, mit einer Fujifilm X-E2 durch die Gegend. Diese habe ich mittlerweile durch die etwas zeitgemäßere X-E3 ersetzt, die sogar noch etwas kleiner geworden ist als ihre Vorgängerin. Darauf habe ich meistens dann das 27mm f/2.8 von Fujifilm, das für street photography bestens geeignet ist.

Ich habe aber auch gern immer wieder eines meiner alten Pentacon- oder Zeiss-Objektive mit M42-Anschluss per Adapter an der Kamera. Ich liebe es sehr, wenn ich beim Fotografieren die wichtigsten Dinge ganz manuell einstellen kann und so genieße ich die Entschleunigung beim Fotografieren, wenn ich ganz klassisch am Blendenring drehe und unmittelbar die Auswirkungen auf Belichtung und Schärfentiefe im Sucher sehe. Auch das manuelle Fokussieren ist mit diesen Objektiven eine Freude.

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Street photography VI – Utrecht und Hamburg

Standup Paddler auf der Alster

Auch wenn dieser Corona-Sommer 2020 irgendwie ganz anders war, so hatte sich die Lage im Juli und August doch soweit entspannt, dass auch wieder Ausflüge in Städte möglich waren. Und wie könnte ich durch eine Stadt laufen, ohne eine Kamera in der Hand? Immer wieder aufs Neue stelle ich fest, dass es mir die street photography einfach angetan hat und ich gern viel mehr Gelegenheit dazu hätte, diese auszuleben und meine Fähigkeiten darin auszubauen.

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Nordsee – Juni 2020 (St. Peter Ording)

Schaukel am Strand in St. Peter Ording

Anfang Juni hatten wir die Gelegenheit, endlich mal wieder für ein paar Tage ans Meer zu kommen. Ein verlängertes Wochenende in St. Peter Ording brachte uns die Aussicht, uns den Nordseewind wieder einmal kräftig um die Ohren wehen zu lassen.

Natürlich durfte die Kamera dabei nicht fehlen und so habe ich denn auch ein paar Aufnahmen vom typischen weitläufigen Strand in St. Peter mitgebracht:

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