Gerstenfelder

Jedes Jahr, wenn der Sommer näher kommt, freue ich mich aufs Neue über die wogenden Gerstenfelder. Die langen Grannen wirken dann oft wie ein weiches Fell und ich möchte gern mit den Händen über dieses Fell streichen.

Gerste
Gerstenfeld aus kurzer Distanz

Leider klappt das dann irgendwie nicht so gut, wenn man dann direkt am Feldrand steht. Aus kurzer Distanz verschwindet der „Felleffekt“ leider einfach wieder. Dennoch liebe ich es immer wieder , Gerstenfelder zu fotografieren.

Diesmal bin ich der neuen Canon EOS RP losgezogen und habe sowohl das Canon EF 100 mm f/2.8 Macro als auch das alte Meyer Optik Orestor 100 mm mit einem Zwischenring verwendet.

Ein Zwischenring wird – wie der Name schon sagt – zwischen Kamera und Objektiv geschraubt und vergößert damit den Abstand des Objektivs zum Sensor bzw. Film. Dies hat zur Folge, dass sich die Naheinstellgrenze ziemlich radikal verringert – ich kann also dichter an das Motiv heran, als es sonst mit dem Objektiv möglich wäre. Auf diese Weise kann ich Macros mit einem Objektiv aufnehmen, das eigentlich gar nicht dafür geeignet ist, dabei aber andere Eigenschaften des Objektivs in meine Fotos bringen. Beim Orestor ist es das ganz eigene weiche Bokeh, das mich gereizt hat.

Im Gerstenfeld mit dem Orestor 100mm
Im Gerstenfeld mit dem Orestor 100mm
„Gerstenfell“

Hier noch eine Aufnahme mit dem Canon EF 100mm Macro:

Im Gerstenfeld mit dem Canon EF 100mm f/2.8 Macro

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