Im Juli und August machten wir unseren Familien-Sommerurlaub in der Ardèche in Südfrankreich. Diese bergige Gegend, benannt nach dem Fluss, der sie durchquert, ist eine der bekanntesten Urlaubsregionen in Frankreich.
Und womit? Mit Recht! 😉
Voller Impressionen kamen wir wieder nach Hause und werden diesen Urlaub sicher noch sehr lange in schöner Erinnerung behalten.
Ich arbeite in der IT und das kann manchmal ganz schön stressig oder anstrengend oder auch beides sein. Die Fotografie hilft mir sehr dabei, nach einem langen Arbeitstag wieder runter zu kommen, meine Umgebung noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive wahrzunehmen und den Kopf leer zu räumen.
Welch ein Glück, dass ich nur vor die Haustür treten muss, um quasi sofort mitten in der Natur zu sein. Und so sind es gerade die Sommerabende, an denen es noch lange genug Licht zum fotografieren gibt, die mich mit der Kamera in der Hand hinausrufen.
Lensflares im Gegenlicht – eigentlich eine unerwünschte optische Schwäche des Objektivs, allerdings finde ich solche Unzulänglichkeiten gerade besonders reizvoll…„Abendlicht im Sommer“ weiterlesen
Am vergangenen Wochenende, vom 21. bis zum 23. Juni fand im Hamburger Goldbekhaus das erste „German Street Photography Festival“ statt. Und ich durfte dabei sein.
Das erste German Street Photography Festival fand vom 21.6.-23.6.2019 im Hamburger Goldbekhaus statt.
Organisiert und kuratiert wurde die Veranstaltung von Marco Larousse, Martin U. Waltz und Siegfried Hansen, alle drei teils sogar international bekannte Streetfotografen, die sich gemeinsam auf die Fahnen geschrieben haben, dem Genre Streetfotografie, das hierzulande noch viel zu wenig als eigene Kunstform wahrgenommen wird, gehörig auf die Sprünge zu helfen.
Manchmal habe ich ein Konzept von einem Bild im Kopf, zuerst eher diffus und noch sehr unkonkret, was die Umsetzung angeht. Irgendwann ist es dann soweit gereift, dass ich mich daran wage. Manchmal kommt aber auch der Zufall dazu und aus dem überlegten Konzept wird etwas ganz anderes, als ursprünglich gedacht.
Am Pfingstwochenende waren wir in Mecklenburg und auf der Fahrt zu unserem Ziel kamen wir an einem ganzen Feld voller Mohnblumen vorbei. Ich glaube, ich habe hier schon geschrieben, wie sehr es mir Mohnblumen angetan haben. Nun ein ganzes Feld davon vor mir zu haben, das war schon ein besonders Erlebnis. Rot, soweit das Auge reicht. Also – schnell die Kamera gezückt, das Töchterchen ins Feld komplimentiert und los ging es mit dem Fotografieren. Doch dann fiel mir recht schnell mein Bild im Kopf wieder ein.
Am Himmelfahrtswochenende haben wir uns mit den Fahrrädern wieder einmal an ein weiteres Stück auf dem Elberadweg gemacht. Diesmal fuhren wir von Schnackenburg nach Dömitz und wieder zurück.
Dömitz ist eine seltsame kleine Stadt. Traumhaft an der Elbe gelegen und auch architektonisch mit vielen alten Fachwerkhäusern eigentlich wunderschön, wirkt es dennoch verlassen. Viele Häuser stehen leer und sind dem Verfall ausgesetzt. Alles wirkt irgendwie bedrückend. Die Gegend ist wohl einfach zu strukturschwach, um die Bevölkerung dort zu halten. Es ist so schade um diese schöne Stadt und beim Durchstreifen der Straßen überkam mich schon eine gewisse Melancholie über die Verhältnisse dort.
Hier ein paar Impressionen aus Dömitz.
Das leer stehende Kaufhaus Dömitz. Um es nicht ganz so erlassen wirken zu lassen, hat man sich entschieden, die Schaufenster farbig zu beleuchten. Vielleicht will man damit auch Vandalismus vorbeugen.„Dömitz an der Elbe“ weiterlesen
Jedes Jahr, wenn der Sommer näher kommt, freue ich mich aufs Neue über die wogenden Gerstenfelder. Die langen Grannen wirken dann oft wie ein weiches Fell und ich möchte gern mit den Händen über dieses Fell streichen.
Gerstenfeld aus kurzer Distanz
Leider klappt das dann irgendwie nicht so gut, wenn man dann direkt am Feldrand steht. Aus kurzer Distanz verschwindet der „Felleffekt“ leider einfach wieder. Dennoch liebe ich es immer wieder, Gerstenfelder zu fotografieren.
Heute hat mich einmal wieder die Experimentierlust gepackt und ich habe das alte Orestor 100mm 1:2.8 von Meyer Optik Görlitz an meine neue Canon EOS RP geschraubt. Dafür benötigt man natürlich einen Adapter, um das Objektiv mit dem M42-Gewinde an die Canon zu bringen.
Zusätzlich habe ich auch noch einen M42-Zwischenring zwischen Kamera und Objektiv gesetzt. Das ohnehin schon wunderbare Bokeh des Orestors bekommt damit noch einmal einen ganz anderen Charakter. Spitzlichter im Hintergrund werden bei Offener Blende als große sehr runde Lichtkreise abgebildet.
Ende März gönnten wir uns ein Familien-Wochenende in Heiligenhafen. Wir waren zum ersten Mal dort und ich muss sagen – die Ostsee zeigt sich dort von ihrer schönsten Seite.
Ostsee – Langzeitbelichtung ca. 2 min
Da wir über Nacht dort blieben, hatte ich also die Gelegenheit, ohne lange Anfahrt zum Sonnenaufgang ans Meer zu kommen. Also wurde der Wecker gestellt (5:25 Uhr) und pünktlich an den Strand gegangen.
Für ein Assignment von @thisaintartschool bei Instagram habe ich das folgende Bild fotografiert. Mein Töchterchen hat sich zu meiner Freude sofort bereit erklärt, für mich zu posieren.