Der Herbst ist immer wieder eine der schönsten Zeiten für einen Kurzurlaub an der Nordsee. Sonne, Wind und Wolken wechseln sich ab und lassen die ohnehin raue Küste noch ursprünglicher erscheinen.


fotoblog von jens kretschmer
Der Herbst ist immer wieder eine der schönsten Zeiten für einen Kurzurlaub an der Nordsee. Sonne, Wind und Wolken wechseln sich ab und lassen die ohnehin raue Küste noch ursprünglicher erscheinen.

Seit meinem letzten Eintrag ist wieder eine Menge Zeit vergangen. Zeit für eine Aktualisierung und ein paar neue Fotos.
Neben anderen Themen beschäftigt mich die street photography nach wie vor besonders. Spezielle Sichten auf die Menschen im urbanen Umfeld, auf Formen und Strukturen, die sich oft aus der Architektur ergeben, auf besondere Situationen oder die kleinen Absurditäten des Alltags können mich immer wieder begeistern.

Aber ich stehe dennoch gerade auch mit der street photography irgendwie immer ein wenig auf Kriegsfuß. Eine Menge Fragen beschäftigen mich dabei immer wieder: „Street photography III“ weiterlesen
Wohl fast jeder, der sich für Fotografie interessiert, wird sich gedanklich damit beschäftigt haben, den Blutmond im Juli 2018 abzubilden. Hier ist meine Variante: fotografiert mit der EOS 7D II und 250 mm Brennweite.

Ich hatte das Glück, mich in dieser Nacht im ländlichen Mecklenburg aufzuhalten, so dass „Blutmond“ weiterlesen
Am Wochenende haben wir wieder einmal Sylt besucht. Und natürlich durfte die Kamera dabei nicht fehlen.

Wie man sieht, sind die meisten Fotos schwarzweiß. „Nordsee (Sylt)“ weiterlesen
Am Wochenende haben wir uns zwei schöne Tage in Bremen gemacht. Unser Töchterlein hatte andere Pläne, so dass wir einfach allein in die schöne Hansestadt gefahren sind.
Natürlich konnte ich die Kamera nicht zu Hause lassen und ich habe ein paar Straßenfotos geschossen. Die meisten entstanden direkt am Ufer der Weser.
Es muss nicht immer neu sein. Alte Objektive aus der analogen Zeit üben auch heute noch Ihren Reiz aus und beweisen immer noch, dass man mit ihnen gute Fotos machen kann. An der analogen Kamera, um einen Film zu belichten, aber auch adaptiert an der Digitalen.
Spiegellose Systemkameras sind für den Einsatz alter Objektive mit manuellem Fokus besonders gut geeignet, bringen sie doch meist Fokussierhilfen wie focus peaking oder eine Fokus-Lupe mit.
Ich fotografiere seit 1997 und seit damals habe ich schon immer vorgehabt, die selbst belichteten Schwarzweiß-Filme auch selbst zu entwickeln. Für eine komplette Dunkelkammer, um auch die Papierabzüge selbst zu entwickeln, reicht der Platz leider nicht, aber endlich habe ich es geschafft, meinen ersten Film zu entwickeln.

Die Aufnahmen in diesem Eintrag sind mit einer Canon EOS 50E mit 35mm f/2 auf Kodak Tri-X 400 entstanden und wurden in Adox Rodinal entwickelt. Wer es noch genauer wissen möchte, kann gern nachfragen… 🙂
„Analog auf S/W-Film fotografieren und entwickeln“ weiterlesenEin großartiges Phänomen in der Fotografie ist die Möglichkeit, Fotos ihre Wirkung in mehreren Ebenen entfalten zu lassen. So kann eine Fotografie beispielsweise ein Kunstwerk darstellen und seinerseits wiederum ein Kunstwerk sein.
Mir gefällt auch, wenn ein Bild die Fotografie selbst zum Thema hat, also gewisserweise selbstreflexiv ist.

Straßenfotografie (street photography) ist eines der fotografischen Genres, die mich am meisten fesseln. Ab und an versuche auch ich mich daran und gehe mit einer kleinen Kamera (z.B. meiner Fujifilm X20) in Hamburg auf die Pirsch. Es ist dabei aber für mein Empfinden gar nicht so einfach zu vermeiden, dass die Bilder inhaltlich belanglos werden.
Denn so richtig ergibt ein gutes street photo erst dann für mich Sinn, wenn entweder eine Geschichte erzählt, eine besondere Situation festgehalten oder ein bestimmter Zustand aufgezeigt wird. „Street photography I“ weiterlesen